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Johannes Gleim
„Das Theater darf nicht aufhören, die Welt als eine veränderbare zu begreifen. Die Aufgabe ist keine geringere als die Verteidigung des Begehrens gegen eine Zeit, die dessen Gleichschaltung verfolgt, die Verteidigung des Menschen gegen den Menschen.
Wenn das gelänge, jenseits gängiger nihilistischer Klischees, dann könnte man Schönheit zeigen und zugleich deren Wirkung misstrauen, an Erlösung nicht glauben, aber die Sehnsucht danach verstehen. Dann wären wir nicht verträumte, sondern wache Utopisten!“


Johannes Gleim
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Schauspiel von Hjalmar Söderberg
Landestheater Niederösterreich St. Pölten 2010
Inszenierung:

Johannes Gleim


Ausstattung: Daniela Juckel

Gertrud

Pressestimmen:

„Johannes Gleim hat sehr präzise inszeniert; ausgezeichnet die Personenführung sowie Bühnenbild und Kostüme. Klug die (extrem gestraffte) Dramaturgie. "Gertrud" im Landestheater Niederösterreich ist großes Schauspielertheater.“

Kurier


„Ungemein ausdrucksstark. Grandiose Dichte und Intensität. Das Premierenpublikum spendete großen Beifall.“

Der Standard


„Regisseur Johannes Gleim hat mit diesem 1907 uraufgeführten grandiosen, und leider viel zu selten gespielten Stück, eine Glanzleistung gebracht und es an den Zeitgeist angepasst.“

Litges


„Eine Irrfahrt der Gefühle, ein Reigen der Enttäuschungen, eine Seifenblase der Sehnsüchte. Klug (und erstaunlich modern) der Text, überzeugend das Ensemble. Und berückend schön und berückend intensiv Andreas Eckert als Gertrud. Fazit: Die Liebe in Zeiten der Leere - grausam gut!“

NÖN
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Oper von Gabriel Dupont
Deutsche Erstaufführung Oper Kiel 2009
Inszenierung:

Johannes Gleim


Bühne: Daniela Juckel
Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer

Antar

Pressestimmen:

„Johannes Gleim zeigt das bei uns noch völlig unbekannte Werk als Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Ein Abend der, die die Fantasie in weite Fernen führte und ganz einfach verzauberte. (…) Ein ungewöhnlich lohnende Neuentdeckung.“

Opernwelt


„In Szene gesetzt haben dieses Spektakel zwei hoffnungsvolle junge Menschen. Regisseur Johannes Gleim und Bühnenbildnerin Daniela Juckel, die 2007 den Europäischen Opernregiepreis gewonnen haben. Das Premierenpublikum ist begeistert. Erst das endgültige Senken des Vorhangs beendet den Beifall.“

Der neue Merker


„Zwischen Daniela Juckels halb abstrakten Kulissen entfaltet das märchenhafte Geschehen seinen eigenen Reiz, besonders durch dramaturgisch klar strukturierte Szenen. Ein voller Erfolg für die geglückte Opernausgrabung!“

Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag
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Komödie von William Shakespeare
Landestheater Niederösterreich St. Pölten 2008
Inszenierung:

Johannes Gleim


Ausstattung: Daniela Juckel

„Was ihr wollt“

Pressestimmen:

„Johannes Gleim hat sich für seine schwungvolle, manchmal recht deftige Inszenierung so manch liebevoll-verspieltes Detail einfallen lassen. Ein fröhlicher, unprententiöser, eine beachtliche Ensembleleistung bietender Abend“

Wiener Zeitung


„Das Beste an der Produktion ist, dass sie auf echte Gefühle setzt, was im Theater immer seltener wird.“

Die Presse

„Eine ganz und gar sehenswerte Arbeit“

Österreich
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Oper von Antonín Dvořák
Lettische Nationaloper Riga 2008
Inszenierung:

Johannes Gleim


Ausstattung: Daniela Juckel

Rusalka

Pressestimmen:

„Ein Glücksgriff. Gleim verfing sich nicht im ach so schönen Märchenambiente, sondern zeigte eine erbarmungslose, kalte, oberflächliche und materialistische Welt, in der niemand zu überleben vermag, der nicht in der Lage ist sich anzupassen. (…) Eindrucksvoll, interpretatorisch vielschichtig und stilistisch sehr ansprechend (…) Vor allem die Verwandlung Rusalkas vom Mädchen zur gereiften Frau mit all ihren Wünschen, Sehnsüchten und Hoffnungen ist dem Regisseur eindrucksvoll gelungen. Hier hatte er mit Aira Rurane eine fantastische Künstlerin zur Seite, die sich schonungslos dem Regiekonzept unterwarf und dadurch nur gewinnen konnte.“

Das Opernglas
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Ein großes historisches Ritterschauspiel von Heinrich v. Kleist
Landestheater Niederösterreich St. Pölten 2007
Inszenierung:

Johannes Gleim


Ausstattung: Daniela Juckel

Das Käthchen von Heilbronn

Pressestimmen:

„Eine flotte Inszenierung. Der junge Regisseur Johannes Gleim hat Kleists opulenten Fünfakter radikal gekürzt, indem er auf die Hälfte der Akteure verzichtet, die Nebenhandlungen auslässt und so manche Passage en passant wie in einem wortlosen Zwischenspiel präsentierte. Die Premiere geriet zum Erfolg: Flott, lustbetont, ohne Erfurcht vor dem Klassiker spielte ein junges Ensemble.“

Die Presse


„Eine schwarze Klinkermauer, davor vier Stühle, ein Mikrofon. Und: Worte. Worte voller Liebe und Hingabe, voller List und Lug, voller Scham und voller Schönheit. Ein Ritterschauspiel mit Rittern, aber ohne Rüstungen, mit Burgen, aber ohne Zinnen, mit Wäldern, aber ohne Bäume, und mit Gefühlen, aber ohne Jahreszahlen. Ganz reduziert und ganz zeitlos hat Regisseur Johannes Gleim „Das Käthchen von Heilbronn“ da auf die Bühne gebracht, mit viel Raum für Nichtgesagtes, Nichtgezeigtes, und, auch das, für komische Momente. Fazit: Große Gefühle in schönen Worten – ohne Spitzen, Staub und Rüstung.“

Niederösterreichische Nachrichten
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Dramenfragment von Georg Büchner
Landestheater Niederösterreich St. Pölten 2007
Inszenierung:

Johannes Gleim


Ausstattung: Daniela Juckel

Woyzeck

Pressestimmen:

„Wenn Woyzeck seine Marie ersticht, hat man nicht mehr das Gefühl, im Finstern des Landestheaters zu sein, sondern des Nachts an einem schaurigen Wasser irgendwo draußen am Stadtrand. Und nach eineinhalb Stunden in der Neuinszenierung hat man einen jungen Mann auf den Weg in eine tiefe seelische Finsternis begleitet. Erstaunlich an dieser Inszenierung ist vor allem, wie ein jungen Führungsteam die Schauspieler des Ensembles zu engagiertem, eigenwilligem Teamspiel motiviert. Der Regisseur Johannes Gleim ist mutig genug, um diesen Klassiker ins Heute zu ziehen: Dieser Woyzeck ist eine feinfühliger, braver und zugleich tollpatschiger junger Mann, der sich in einer egoistischen Spaßgesellschaft mit seichten Vergnügungen und schnellen Eroberungen nicht zurechtfindet. Der Arzt, der Woyzeck als Testobjekt gebraucht, ist geschickter mit seinem iPod als beim Pulsfühlen. Marie und Margarethe sind wie Putzfrauen in einem Großbetrieb.“

Salzburger Nachrichten


„Minutenlanger Schluss-Applaus – und die Spannung löst sich doch nicht. Beklemmend, grausam Johannes Gleims Inszenierung von Büchners Meisterstück. Fesselnd und verstörend die schauspielerische Leistungen. Großartiges Theater, sehenswert.

Niederösterreichische Nachrichten
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Lost and Found
Schauspiel von Lars Norén
Uraufführung Nationaltheater Mannheim 2005
Inszenierung:

Johannes Gleim


Bühne: Daniela Juckel
Kostüme: Judith Kehrle

Lost and Found

Pressestimmen:

„Filetstück einer Eheschlacht. Noréns Abgesang auf ein erkaltetes Ehepaar inklusive zweier fast erwachsener Jugendlicher zählt zu seinen besseren Stücken und eignet sich auch deshalb zur Schauspielkür, weil in den Dialogen weniger randaliert, als mit dem Florett gefochten wird. Überraschend an der Mannheimer Uraufführung ist, wie sauber und beherrscht Johannes Gleim in seinem Regiedebüt den Familienclinch seziert und wie konzentriert selbst die oft zur Schrillheit neigende Almut Henkel das Leid der verblühenden Gattin entblättert.“

Süddeutsche Zeitung


„Im gelungenen Regiedebüt von Johannes Gleim gibt es auf der breiten Skala von Selbstzerfleischung, persönlicher Schuld und ungerechter Behandlung großartige Schauspielleistungen.“

Darmstädter Echo


„Dass die Figuren dennoch nicht völlig verschwinden, ist dem hochachtbaren Regiedebüt von Johannes Gleim zu verdanken, der seine Schauspieler mit diskreter, nicht zu kalter Präzision und spürbarerer Anteilnahme durch den anderthalbstündigen Abend führt und zeigt, wie man Noréns Kitschkiste in intelligentes Theater verwandeln kann.“

Mannheimer Morgen
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Biografie

Johannes Gleim
Johannes Gleim wird 1978 in Bremen geboren. Nach dem Abitur in Hamburg studiert er von 1998-2002 Theaterregie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien (Universität für Musik und darstellende Kunst). Regieunterricht bei Achim Benning, Luc Bondy, Andreas Kriegenburg und Istvan Szábo.

Es entstehen die Inszenierungen „Gläubiger oder Herr Strindberg träumt von der Eifersucht“ nach August Strindberg und „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist. Er hospitiert am Burgtheater bei Christina Paulhofer und nimmt an internationalen Workshops der Wiener Festwochen teil. Das Studium schließt er mit Auszeichnung ab und erhält den Würdigungspreis des Österreichischen Ministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Für das steiermärkische Festival „Grenze im Fluss“ entwickelt er das Projekt „Todes.Sehnen.Sucht.“

Ab 2003 folgen Regieassistenzen bei Claus Peymann am Berliner Ensemble und Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Christian Tschirner und Jens-Daniel Herzog am Mannheimer Nationaltheater.

Für das Mannheimer Nationaltheater entstehen die eigenen Projekte „Inventing Yesterday’s Future (maybe tomorrow)“ nach Jean-Luc Godard und „A Fucktory“ nach Andy Warhol. 2005 inszeniert er am Nationaltheater Mannheim die Uraufführung von Lars Noréns „Lost and Found“ und 2006 zusammen mit Jens-Daniel Herzog Roland Schimmelpfennigs „Auf der Greifswalder Straße“. Das Team inszeniert im gleichen Jahr am Oldenburger Staatstheater die Oper „The Death of Klinghoffer“ von John Adams.

2007 gewinnt er den 1. Preis des Europäischen Opernregiepreises, der von Opera Europa und der Camerata Nuova in Wiesbaden verliehen wird. Außerdem inszeniert er Georg Büchners “Woyzeck“ und Heinrich von Kleists „Käthchen von Heilbronn“ für das Niederösterreichische Landestheater St. Pölten. 2008 entsteht an der Lettischen Nationaloper in Riga die Inszenierung von Antonín Dvořáks Oper „Rusalka“ und „Was ihr wollt“ von William Shakespeare am Niederösterreichischen Landestheater.

Für die Oper Kiel inszeniert er 2009 die deutsche Erstaufführung von Gabriel Duponts Oper „Antar“.
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Aktuelles

"Der Spieler"

von Fjodor Dostojewskij
Landestheater Niederösterreich St. Pölten
Premiere am 5.3.2011
www.landestheater.net


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